Gesellschaft für Computer, Markt & Medien bR
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2.4.
CD-ROM.Replikation
Sie haben Ihre Daten bereits selbst für eine CD-ROM aufbereitet und suchen nach einer Möglichkeit der Vervielfältigung.
Dann stellt sich zunächst die Frage, nach der Vervielfältigungsart. Sie haben die Wahl zwischen dem Kopieren und dem Replizieren der CD-ROM.
Beim Kopieren werden marktübliche CD-Rohlinge mit Ihren Daten einmal beschrieben. Dies können Sie für geringe Stückzahlen selbst mit einem handelsüblichen CD-Writer realisieren oder in Auftrag geben.
Bei größerer Stückzahl ab 1.000 Stück empfiehlt sich die Replikation, d.h. die Daten Ihrer Ausgangs-CD-ROM werden in einem industriellen Vorgang zu einer neuen CD-ROM gepreßt bzw. gespritzt. Dazu ist ein Glasmaster notwendig, von dem über galvanische Prozesse eine Matrize erstellt wird, die als Form für die Spritzgußmaschine dient.Im Unterschied zu einer kopierten weist eine replizierte CD-ROM eine geringere Fehlerquote auf und ist durch die standardmäßige Oberflachenversiegelung im Gebrauch unempfindlicher.
Somit hängt die Wahl der Vervielfältigungsart nicht nur von der Auflagenhöhe ab, sondern auch vom späteren Einsatz. Eine kommerziell verwertbare CD-ROM sollte in jedem Fall repliziert sein, um den allgemeinen Standardisierungen zu entsprechen.
Die Frage der Verpackung beginnt beim Labelaufdruck und endet bei den Kosten im Postversand. Sie ist ebenfalls eine Entscheidung auf der Grundlage von Auflagenhöhe, Zielgruppe und den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln. Fragen Sie nach individuellen Lösungen, denn eine pfiffig vierfarbig bedruckte Pappstecktasche kann mitunter mehr Wirkung erzielen, als eine Plastikbox (Jewelbox) mit zweifarbiger Cover- und Inlaycard.